GitarrenWerk Ruhr 2019

Am Sonntag, 8. September 2019, gab das GitarrenWerk Ruhr um 11 Uhr in der Musikschule Soest sein Debut.

Das Gitarrenorchester unter der Leitung des Dortmunder Musikschuldirektors Volker Gerland spielte Werke von Hanz, Phelan, Pujol, York und eine Uraufführung von Zenamon.

Die Musikerinnen und Musiker sind Lehrende an den öffentlichen Musikschulen im Ruhrgebiet und haben sich auf der Plattform der RuhrMusikschulen im Landesverband der Musikschulen NRW zusammengefunden.

Die erste Arbeitsphase endete mit Konzerten am Sonntag, 08.09. (11 Uhr, Musikschule Soest), Samstag, 14.09. (16 Uhr, Museum Folkwang), Sonntag, 15.09. (11 Uhr, Gustav-Lübcke-Museum, Hamm) und abschließend mit dem Konzert in Dortmund am gleichen Tag.

Neben der Uraufführung von Zenamon (Manuscripto No 2 0p 185) sind es die Werke von Phelan und Hanz, die dem Programm besondere Dimensionen gaben. „Songs of struggle; Voices of freedom“ des kanadischen Gitarristen und Komponisten Timothy Phelan führt in die musikalischen Zusammenhänge der Anti-Apartheid-Bewegung von Südafrika. Das Stück, in eindrucksvoller Instrumentierung mit Sprecher und Sologitarre, entstand zur Ehren und mit Beratung von Denis Goldberg, einem bedeutenden südafrikanischen Freiheitskämpfer.

Das „Steigerlied 2.0“ (Variationen über die „Ruhrgebietshymne“) von Thomas Hanz schuf Verbindungen zu populären Werken des Gitarren-Repertoires und beleuchtete sehr unterschiedliche Stilistiken. Es ist eine ideale Komposition, die in der Lohnhalle der historischen Zeche Zollern die erste Konzertserie des GitarrenWerkRuhr abrundete.

Volker Gerland hat sich seit seinem Studium immer auch mit der Leitung von Orchestern und Chören beschäftigt. Im Bereich der Zupfmusik wurden unterschiedliche von ihm geleitete Orchester mit ersten Preisen beim Landeswettbewerb für Zupforchester NRW, zwei Mal beim Deutschen Orchesterwettbewerb und beim Bundeswettbewerb für Auswahlorchester ausgezeichnet.

Die RuhrMusikschulen im Landesverband der Musikschulen NRW wurden 2017 gegründet, um „entlang der A40“ eine zusätzliche Ebene der Zusammenarbeit und Kommunikation zu bilden und eine ruhrgebietsweite Organisation der Musikschulen zu bieten.

Das Projekt wurde maßgeblich unterstützt vom der Stiftung für Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-West.

 

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